Gedämpfter Jubel über stolze Bilanz der Arbeiterkammer
Die Zeiten wurden rauer. Da sind verlässliche Partner doppelt wichtig. Zum Beispiel solche, wie die Mitarbeiter der Salzburger Arbeiterkammer. Sie stehen stets auf der Seite der Hilfesuchenden. Das beweisen die Zahlen. Im vergangenen Jahr wurden 170.000 Beratungen und Kontakte durchgeführt, mehr als 19 Millionen Euro für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erkämpft. „Eine eindrucksvolle Bilanz. Jubeln lässt sie uns aber nicht. Denn die Statistik entlarvt, dass die Menschen in bewegten Zeiten immer mehr unter Druck geraten!“, sagen AK-Präsident Siegfried Pichler und AK-Direktor Gerhard Schmidt in ihrer Jahresbilanz.
Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben für den Versuch, die Krise zu zähmen, viele Opfer gebracht und auch mit ihren Steuergeldern die enorme Summe von 25 Milliarden Euro aufbringen müssen, die der Staat in einen Rettungsschirm für die Verursacher des Desasters gestopft hat.
Da ist es doppelt gut, wenn Geld zurück in die Taschen der Salzburgerinnen und Salzburger fließt. Dafür sorgten auch wieder im vergangenen Jahr die Expertinnen und Experten der Salzburger Arbeiterkammer.
19 Millionen erkämpft
„Mehr als 19 Millionen an erkämpften Euro (auf den Cent genau 19.305.269,26) sowie 169.082 persönliche, telefonische und schriftliche Beratungen im Jahr 2011 sprechen eine deutliche Sprache“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler und lobt sein Team: „Wieder einmal zeigt sich, dass unsere Experten mit der richtigen Mischung aus sozialer und beruflicher Kompetenz den Menschen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln und konkrete Hilfe geben. Die Arbeitnehmer stoßen bei uns auf offene Türen und offene Ohren, wenn es um ihre Probleme am Arbeitsplatz geht.“
Damit bekommen die AK-Mitglieder in Salzburg ihren Beitrag hundertfach zurück! Innovationen wie die Tauschbörse oder der AK/ÖGB-Steuerlöscher, aber auch Bildungsinvestitionen wie das BFI oder das AK-Seminarhotel sind dabei Meilensteine. „Mit unseren fünf Dienstleistungs-Standbeinen Arbeitsrecht, Konsumentenschutz, Sozialversicherung, Bildung und Steuerlöscher können wir weiterhin als verlässlicher Anwalt der Arbeitnehmer wirken“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler.
Professionelles Netzwerk
Dazu wurde ein weit verzweigtes Netzwerk der Arbeiterkammer im Dienste der Salzburgerinnen und Salzburger aufgebaut: in den Kerneinrichtungen wie dem Experten-Pool in der AK-Zentrale, dem Berufsförderungsinstitut (BFI) und dem Seminarhotel bis zu Beteiligungen etwa an der Fachhochschule, im Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD), dem Zentrum für Zukunftsforschung (ZfZ) und am Technischen Ausbildungszentrum TAZ Mitterberghütten, arbeiten rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Verbesserung der Lebenssituation der Salzburgerinnen und Salzburger.
zum SeitenanfangBildung bedeutet Zufriedenheit und Arbeit
Wesentlich ist dabei Bildung. Der Arbeitsklimaindex der AK hat ergeben, dass Menschen mit besserer Bildung auch glücklicher und gesünder leben. Daher sind für die Arbeiterkammer Aus- und Weiterbildung Schwerpunkte. Die Bildungsoffensive, vor ein paar Jahren gestartet, wird schwungvoll fortgesetzt. „Wissen und Kompetenz, lebenslanges Lernen sind die Ressourcen der Zukunft, deshalb muss auch das nötige Geld in die Hand genommen werden“, sagt AK-Präsident Pichler. Denn das ist eine Investition in die Zukunft der Arbeitnehmer und somit auch in die der Wirtschaft!“
„Die AK Salzburg gibt im Schnitt 15 Prozent ihres Budgets – das sind fast drei Millionen Euro - für Bildung aus“, rechnet AK-Direktor Gerhard Schmidt vor. Besser als in die Zukunft der Menschen kann man Geld nicht investieren.
Die AK hilft sparen
Zwei Initiativen der Salzburger Arbeiterkammer haben bei der Bevölkerung eingeschlagen: der Steuerlöscher und die Tauschbörse. „Das sind Aktionen, mit denen wir den Menschen gerade in diesen Zeiten sparen helfen“, sagt Präsident Pichler. Der enorme Zustrom zu beiden Veranstaltungen gibt der AK recht.
Mehr als 4 Millionen an Steuern gelöscht
Beim AK-ÖGB-Steuerlöscher purzelten die Rekorde: die AK-Experten holten den Salzburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern 2011 4,6 Millionen Euro vom Finanzamt zurück.
„Seit fünf Jahren helfen wir den Salzburgern bei ihrer Arbeitnehmerveranlagung – unbürokratisch, kunden-freundlich und kostenlos. Wir sehen, die Aktion ist bei den Menschen angekommen und unser Service nicht mehr wegzudenken!“, freut sich AK-Präsident Siegfried Pichler.
Insgesamt wurden rund 8.000 Veranlagungen durchgeführt. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von mehr als 30 Prozent.
Tauschbörse bleibt Publikumshit
Das Motto „Tauschbörse schont Geldbörse“ erweist sich seit nunmehr sieben Jahren als Publikumsmagnet. Das beweist auch die Bilanz 2011: Rund 8.700 Käufer konnten aus einem Angebot von mehr als 33.000 Sportartikeln wählen, mehr als 21.000 Waren wechselten die Besitzer – also Steigerungen bei Angebot und Nachfrage. „Ein eindeutiger Beweis, dass der Bedarf an preisgünstigen Wintersportartikeln nach wie sehr groß ist. Wir haben damit sehr vielen Salzburger Familien sparen geholfen.“ freut sich AK-Präsident Siegfried Pichler und verspricht: „Selbstverständlich organisieren wir auch heuer wieder die beliebte Tauschbörse!“.
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