Eine Erfolgsgeschichte von 90 Jahren demokratischer Mitgestaltung

Genau heute vor 90 Jahren wurde das Gesetz über die Errichtung der Arbeiterkammer im Nationalrat beschlossen. Seitdem wurde die AK zur Erfolgsstory. „Wesentliche soziale und demokratische Errungenschaften hätten ohne sie nicht erkämpft werden können!“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler. Heute ist laut einer Market-Umfrage das Vertrauen der Menschen in die Arbeiterkammer so groß wie zu sonst keiner anderen Einrichtung, Vertretung, Organisation oder politischen Institution in diesem Land!

Mit dem Arbeiterkammergesetz, einer Forderung des Gewerkschaftsbundes, schuf der Nationalrat der jungen Republik mit den Stimmen aller Fraktionen am 26. Februar 1920 nicht nur ein interessenpolitisches Pendant zu den damaligen Handelskammern, der heutigen Wirtschaftskammer. Die Arbeiterkammern haben sich auch zu einer unverzichtbaren Serviceeinrichtung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entwickelt.

"Die Frauen und Männer erwarten menschenwürdige Arbeitsbedingungen, die nicht krank machen; soziale Absicherung und eine rechtliche Vertretung. Dafür zu sorgen, dass diese Ansprüche gesetzlich geschützt werden, ist unsere Aufgabe", sagt Pichler. 175.000 Salzburgerinnen und Salzburger baten allein im vergangenen Jahr die Arbeiterkammer um Rat und Hilfe. Sie bekamen sie in vielfältiger Form. Unter anderem erstritten die Expertinnen und Experten der AK für sie 18 Millionen Euro!

Die Menschen honorieren diesen Einsatz. Laut einer Market-Umfrage liegt die Arbeiterkammer mit 75 Prozent beim Vertrauen unangefochten an der Spitze. Mehr als die Hälfte davon – nämlich 39 Prozent - haben sogar „großes Vertrauen“ in die AK. Erst mit Abstand folgen Bundespräsident, Wirtschaftskammer und die Nationalbank. Das ist ein bemerkenswertes Zeugnis. Beeindruckender kann es für unser Dienstleistungsangebot, aber auch die Leistungen der AK im Bereich der politischen Grundlagenarbeit und Interessenvertretung wohl kaum ausfallen. „Diese Umfrage macht uns stolz. Gleichzeitig ist sie aber ein Auftrag, sich nicht zurückzulehnen und dieses Vertrauen jedes Mal wieder aufs Neue zu gewinnen“, sagt Pichler und erinnert auch an die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: "Die AK hat mit dem Wissen ihrer Expertinnen und Experten entscheidende Beiträge geleistet, die die Grundlage für die politischen Forderungen der Selbstverwaltung und der Gewerkschaften waren. Gemeinsam mit dem ÖGB haben wir die entscheidenden Fortschritte politisch durchgesetzt. Darauf können wir zu Recht stolz sein“, sagt Pichler.

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