Lage am Salzburger Arbeitsmarkt schwierig, aber nicht hoffnungslos

Die Turbulenzen am Finanzmarkt zeigen Wirkung: Heuer sank der Arbeitsklima-Index um fünf Punkte. „Die Krise des Finanzsystems schlägt sich merklich auf die Stimmung der Arbeitnehmer nieder. Aber sie ist trotz Jobverlusten noch keine Krise der realen Wirtschaft, de facto herrscht noch immer Vollbeschäftigung“. Die Salzburger Beschäftigten hoffen noch: Bei ihren persönlichen Arbeitsmarkt- und Weiterbildungschancen sind sie weiterhin zuversichtlich. „Dieser Optimismus gehört unterstützt und gestärkt“, so Pichler.

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Zwiespältige Bilanz für das Jahr 2008

Eine zwiespältige Bilanz für das Jahr 2008 und die Beschäftigung im Bundesland Salzburg zieht AK-Präsident Siegfried Pichler. Während die Entwicklung in der ersten Jahreshälfte durchwegs positiv zu beurteilen ist, hat sich die Situation seit Juli letzten Jahres deutlich zu Lasten der Arbeitnehmer dargestellt.

Diese Ansicht teilen auch die Beschäftigten. „Wie wir aus unserem kürzlich präsentierten allgemeinen Arbeitsklima-Index wissen, macht die Krise am Finanzmarkt den Stimmungsbonus von 2007 unter den Dienstnehmern wieder zunichte“, sagt Pichler, kann aber auch Positives vermelden: „Trotz zahlreicher Betriebsschließungen, Kurzarbeit oder Streichung von Überstunden, sind die Salzburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei ihren persönlichen Arbeitsmarkt- und Weiterbildungschancen weiterhin zuversichtlich.“ Von einer generellen Krise will der Präsident der Salzburger Arbeiterkammer daher nichts wissen, einer Panikmache kann Pichler nichts abgewinnen: „Wir müssen diese Krise des Systems gemeinsam durchtauchen und an Lösungen arbeiten, aber nicht in totale Schwarzmalerei verfallen!“

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Gute Bilanz im ersten Halbjahr 2008

Insgesamt sind nach den zum jetzigen Zeitpunkt vorliegenden Zahlen im Jahr 2008 im Bundesland Salzburg 237.947 Beschäftigte zu zählen gewesen. Damit hat die Beschäftigung um +2,5 Prozent zugenommen, 5.881 neue Arbeitsplätze sind entstanden. In der ersten Jahreshälfte 2008 stieg die Beschäftigung mit +3,3 % wesentlich stärker an als in der zweiten Jahreshälfte, in der das Beschäftigungswachstum +1,8 % betrug.

2007 2008 +/- absolut +/- %
1 HJ 229.786 237.386 7.601 3,3
2 HJ 234.347 238.509 4.164 1,8
Gesamt 232.066 237.947 5.881 2,5

„Seit dem zweiten Halbjahr 2008 macht sich die schwierige wirtschaftliche Lage natürlich stark bemerkbar“, so Pichler, „das zeigt sich dadurch, dass neben Kündigungen etliche Betriebe wie etwa Palfinger, Liebherr oder Kässbohrer für viele Beschäftigte Kurzarbeit verordnet haben. Dazu kommen brutale Konzernentscheidungen wie bei TRW oder M-real, wo unter dem Schlagwort der Marktbereinigung hunderte hochqualifizierte und fleißige Mitarbeiter einfach auf die Strasse gesetzt werden.“

In Summe hat die Kündigungswelle im Bundesland Salzburg seit Juli 2008 (TRW, Kässbohrer, H&B Fertigungstechnik, Palfinger, Salzburger Ziegelwerk, Maco, Reutter, M-real sowie Johnson & Johnson) rund 1.500 Jobs gekostet.

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Frauenbeschäftigung stärker gestiegen

Während die Männerarbeitsplätze (von 123.210 auf 125.481) um 2.272 oder +1,8 Prozent seit Juli des Vorjahres zugenommen haben, sind mit 112.467 Frauenarbeitsplätzen 3.611, bzw. +3,3 Prozent an neuen Beschäftigungsverhältnissen entstanden. Auch hier zeigt sich sehr deutlich der Einbruch im Sommer dieses Jahres. Die Beschäftigungsdynamik bei den Männern ist von +2,9 Prozent in der ersten Jahreshälfte auf durchschnittlich +0,9 Prozent in der zweiten Jahreshälfte zurückgegangen. Weniger stark betroffen waren die Frauen, wo in der ersten Jahreshälfte ein Zuwachs von +3,8 Prozentpunkten zu verzeichnen war, sich in der zweiten Jahreshälfte aber „nur“ um einen Prozentpunkt reduziert hat (+2,8).

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Weiterer Zuwachs bei den geringfügig Beschäftigten

Ungebrochen ist der Trend zu geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Hingegen sind die freien und geringfügig freien Dienstverträge deutlich rückläufig.

Durchschnittlich waren letztes Jahr 3.323 Personen bei Arbeitskräfteüberlassern beschäftigt. Da erst seit der Umstellung auf die ÖNACE 2008 diese Berufgruppe gesondert erfasst wird, lässt sich noch kein Vergleich mit dem Vorjahr anstellen. Allerdings zeigt sich, dass das rasche Wachstum in diesem Bereich sich deutlich verlangsamt hat. Noch nicht ablesbar ist in welchem Ausmaß saisonale Effekte für den starken Rückgang in den letzten beiden Monaten verantwortlich waren. Es lässt sich aber vermuten, dass ein nicht unerheblicher Teil des Rückgangs auf die eingetrübte Konjunktur zurückzuführen ist.

2007 2008 +/- absolut +/- %
geringfügig Beschäftigte 20.061 22.952 2.891 14,4
freie Dienstnehmer 1.348 1.261 -86 -6,4
geringf. freie Dienstnehmer 2.245 1.912 -333 -14,8
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Tennengau bis Mitte 2008 Dynamischster Bezirk

Die mit Stichtag Juli 2008 erhobene regionale Beschäftigungsstatistik der Arbeiterkammer Salzburg gemeinsam mit dem Land Salzburg zeigt im Jahresabstand zwischen Juli 2007 und Juli 2008 noch ein sehr positives Bild.

Vor allem der Tennengau (+3,0 Prozent oder +521 Jobs), der Pongau (+2,9 bzw. 868) und der Flachgau (+2,6 oder 1.366) wiesen ein deutliches Beschäftigungsplus auf. Aber auch der Pinzgau (+2,2 Prozentpunkte, bzw. +718 Arbeitsplätze und die Stadt Salzburg (+1,6 bzw. +1.426) konnten von der positiven Entwicklung zwischen Juli 2007 und Juli 2008 profitieren. Lediglich der Lungau hinkt mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent (+43 Personen) hinterher.

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Jobmotor Dienstleistungsbereich

Rund drei Viertel, das sind 3.714 Arbeitsplätze der von Juli 2007 auf Juli 2008 insgesamt 4.913 zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätze, entfallen auf den Dienstleistungsbereich. Weitere 1.189 Arbeitsplätze – das entspricht in etwa dem verbleibenden Viertel – entstanden im produzierenden Bereich, der damit auch im Juli dieses Jahres ein merkliches Beschäftigungswachstum aufzuweisen hatte. Dabei gab es in vier Wirtschaftsbereichen Zuwächse von über 500 Arbeitsplätzen, und zwar im Gastgewerbe (+ 810 Arbeitsplätze bzw. + 3,6 %) und im Handel (+ 694 Arbeitsplätze bzw. + 1,7 %), bei den sonstigen wirtschaftlichen Diensten, wie etwa im Bereich von Werbung und Marktforschung oder Reisebüros (+ 640 Arbeitsplätze bzw. + 3,3 %) sowie bei den unternehmensnahen Diensten, zum Beispiel im Verlagswesen oder im Bereich der Informationstechnologie (+ 578 Personen bzw. + 4,2 %). (Quelle: Regionale Beschäftigungsstatistik 2008, S 11f.)

AK fordert: Konsum erhalten und stärken

Jeder Euro, der jetzt den Beschäftigten weggenommen wird, fehlt dem privaten Konsum als tragender Säule der Konjunktur. „Vielmehr muss alles getan werden, um die Kaufkraft zu erhalten und zu stärken – die jetzt beschlossene sogenannte Steuerreform ist im Prinzip nur eine Tarifanpassung, die allerdings nicht einmal indexgesichert ist. Eine echte Entlastung für die Arbeitnehmer muss her“, fordert Pichler. Denn auch die Teuerung macht den Salzburger Arbeitnehmern zu schaffen, wie der Arbeitsklima-Index zeigt. Obwohl die Gehälter im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, zeigt der diesbezüglich gemessene Wert, dass die Zufriedenheit mit den Einkommen stark abgenommen hat. „Die Gewerkschaften haben gut verhandelt. Aber gegen gleich mehrere negative Faktoren, zum Beispiel Teuerung und nach wie vor hohe Steuerbelastung, wirken auch ausgehandelte Lohnsteigerungen unscheinbarer, als sie eigentlich sind“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler.

„Wenn jetzt die Unternehmer an den Mitarbeitern sparen, werden die privaten Haushalte weiter geschwächt, das lähmt den Konsum und schadet letztendlich der gesamten Wirtschaft“, so der AK-Präsident.

Weiters gibt Pichler zu bedenken: „Wie die ersten Beben die heimischen Banken erreicht haben, bewiesen die Konsumenten ruhig Blut und relativ viel Vertrauen, dass ihr Geld immer noch gut aufgehoben ist. Panikreaktionen hätten enorme Schäden nach sich gezogen. Ein vergleichbares Verhalten wünsche ich mir von den Arbeitgebern – besonnen, ruhig und klug.“

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Arbeitslosigkeit

Gleich viel Arbeitslose wie letztes Jahr

Während in der ersten Jahreshälfte noch ein starker Rückgang der Arbeitslosigkeit zu beobachten war, hat sich diese Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte umgekehrt und im Jahresschnitt ist die Zahl der Arbeitslosen mit +6 Personen (+0,1 %) praktisch konstant.

2007 2008 +/- absolut +/- %
1 HJ 10.418 9.566 -852 -8,2
2 HJ 9.086 9.951 865 9,5
Gesamt 9.752 9.759 7 0,1

Zweitniedrigste Arbeitslosenquote

Mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 3,9 % liegt Salzburg weiterhin hinter Oberösterreich (3,5 %). Aufgrund der gestiegenen Beschäftigung ist die Arbeitslosenquote in Salzburg gegenüber 2007 damit um 0,1 Prozentpunkte gesunken.

Arbeitslosigkeit trifft Ältere

Während es im Jahresdurchschnitt 2008 in den Altergruppen bis 45 durchwegs zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit gekommen ist, musste in den Altersgruppen ab 45 ein Anstieg verzeichnet werden. Im Jahresdurchschnitt mussten 1.894 über 50-jährige Arbeitslose gezählt werden. Das entspricht einem Anstieg gegenüber 2007 um +100 bzw. +5,6 %. Durch einen Anstieg von 60 Personen bzw. 5,5 % sind auch Personen in der Altergruppe zwischen 45 und 49 stärker von Arbeitslosigkeit betroffen. Es zeigt sich bei einer annähernd konstanten Anzahl an Arbeitslosen, dass es für ältere Arbeitssuchende zunehmend schwieriger wird.

Langzeitsarbeitslosigkeit

Auch bei den Langzeitarbeitslosen ist eine Trendwende zu beobachten. Gegenüber 2007 waren mit 533 Personen um 45 Personen bzw. +9,3 % mehr zwischen sechs Monaten und einem Jahr arbeitslos. Die Gruppe der Personen, die bereits länger als ein Jahr arbeitslos waren, stieg um 6 (3,5%) auf 172 Personen. Der Großteil der Arbeitslosen (rund 78 %) findet allerdings innerhalb von drei Monaten eine neue Beschäftigung.

Arbeitslosendauer

Wiederum deutlich gesunken ist die durchschnittliche Verweildauer der Arbeitslosen in Salzburg. 2008 betrug diese 62 Tage und ist damit um 2 Tage (-3,1 %) kürzer als 2007. Damit liegt Salzburg auch deutlich unter dem Österreichschnitt von 88 Tagen. Die Arbeitslosigkeit dauert in Salzburg damit am kürzesten in Österreich (Oberösterreich und Tirol je 66 Tage).

Weniger Schulungsteilnehmer

Die Zahl der Schulungsteilnehmer sank 2008 von 2.138 um 197 bzw. -9,2 % auf 1.941 Personen im Jahresschnitt 2008.

Lehrstellen

Im Jahresdurchschnitt 2008 waren 275 Lehrstellensuchende beim AMS vorgemerkt (sofort verfügbar). Das entspricht gegenüber 2007 einem Anstieg um 56 bzw. 25,6 %. Demgegenüber standen im Durchschnitt 592 offene Lehrstellen (sofort Verfügbar) gegenüber. Das sind um 128 mehr als 2007. Allerdings entfielen 327 dieser offenen Lehrstellen 2008 auf den Fremdenverkehr. Es stehen also außerhalb des Tourismus lediglich 265 Lehrstellen zur Verfügung.

Rückgang der Arbeitslosigkeit im Pinzgau am stärksten

Regional gesehen konnte die Arbeitslosigkeit am deutlichsten im Pinzgau abgebaut werden: Hier sank die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt um 62 bzw. - 3,0 %. Ebenfalls leicht sank sie auch im Zentralraum Salzburg (Flachgau und Stadt Salzburg) mit 55 bzw. - 1,2 %). In allen anderen Landesteilen kam es zu einem Ansteigen der Arbeitslosigkeit. Am stärksten betroffen ist der Tennengau mit einem durchschnittlichen Anstieg von 52 Personen (+6,5 %) vor dem Pongau (+61 bzw. +3,7 %) und dem Lungau (+11 bzw. +2,0 %).

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Auszüge aus dem Arbeitsklimaindex 2008

Beschäftigte halten Arbeitsmarktchancen für intakt

„Die Stimmung unter den Salzburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hat zwar abgenommen, trotzdem haben die Beschäftigten die Flinte noch nicht ins Korn geworfen und halten ihre Chancen am Arbeitsmarkt für nach wie vor intakt“, berichtet Pichler aus dem aktuellen Arbeitsklima-Index der AK.

Während 2007 nur ein Viertel der Befragten die Arbeitsplätze in Österreich als ziemlich bzw. sehr unsicher einschätzen, sind es im Jahr 2008 bereits 35 %. Damit sind Salzburgs Arbeitnehmer aber noch deutlich optimistischer als in den Jahren 2005 und 2006, wo knapp die Hälfte die Arbeitsplätze als unsicher einstuften. Frauen bleiben in ihrer Einschätzung zurückhaltender als Männer: 58 % der Frauen, aber 67 % der Männer halten die Arbeitsplätze in Österreich für sehr oder ziemlich sicher.

Ihren eigenen Arbeitsplatz halten hingegen 92 Prozent der Salzburger Arbeitnehmer für sicher, das sind nur um 2 Prozent weniger als im Jahr 2007. Allerdings sind Beschäftigte im Fremdenverkehr sowie im Bereich Verkehr/Transport deutlich pessimistischer als der Durchschnitt.

Ihre eigenen Arbeitsmarktchancen halten Salzburgs Beschäftigte auch in Anbetracht der schwierigen Wirtschaftslage (noch) für intakt, sie sind sogar optimistischer als im Jahr 2007: 61 Prozent gehen davon aus, dass es im Falle eines Arbeitsplatzverlustes sehr oder eher leicht sein würde, wieder eine annehmbare Arbeitsstelle zu finden. 38 Prozent der Befragten halten eine Arbeitsplatzsuche im Falle eines Arbeitsplatzverlustes für eher, bzw. sehr schwer. Personen mit Fachschul/Handelsschulausbildung, Matura oder Universitätsabschluss schätzen ihre Arbeitsmarktchancen optimistischer ein als Pflichtschul- und Lehrabsolventen.

Vertrauen in Bildung aufrechterhalten

Der allgemeine Arbeitsklima-Index der AK zeigt auch: Auf die Frage, ob die Beschäftigten glauben, auch in 5 Jahren noch ihre Aufgaben mit ihrer Ausbildung und Erfahrung bewältigen zu können, sind Salzburgs Arbeitnehmer durchwegs optimistisch: 66 Prozent – das sind um 6 % mehr als im Vorjahr - glauben, dass sie mit ihrer jetzigen Ausbildung und ihrer jetzigen beruflichen Erfahrung die Anforderungen in ihrem Beruf auch in etwa 5 Jahren noch gut bewältigen können.

Besonders optimistisch sind Facharbeiter: 75 Prozent sind überzeugt, die beruflichen Anforderungen auch in 5 Jahren sehr gut bewältigen zu können, 25 zumindest gut. Am pessimistischsten sind Hilfsarbeiter. „Das unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit beruflicher Weiterbildung“, argumentiert der AK-Präsident. Die Salzburger Arbeiterkammer bemüht sich nach Kräften, den Arbeitnehmern in diesem Bereich den Rücken zu stärken. Als Beispiele nennt Pichler das Berufsförderungsinstitut (BFI), das Tagungs- und Seminarhotel Josef Brunauer, aber auch die Partnerschaft mit der Wirtschaftskammer im Rahmen der gemeinsamen Trägerschaft der Fachhochschule Puch/Urstein.

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Neue Lehrwerkstätte in Mitterberghütten

„Damit das Vertrauen der Menschen in Bildung nicht enttäuscht wird, müssen alle Verantwortlichen ihre Hausaufgaben erledigen“, sagt Pichler, „dazu gehört auch die Sicherung von Ausbildungsplätzen in den Regionen.“ Erfreut zeigt sich der AK-Präsident über das positive Ergebnis in Sachen Lehrwerkstätte Mitterberghütten als Nachfolgelösung für Kaprun. „Einst hat die Arbeiterkammer allein auf weiter Flur für Kaprun gekämpft, aber jetzt haben die Sozialpartner mit Unterstützung des Landes gemeinsam ein wichtiges Zeichen für die Förderung der Aus- und Weiterbildung gesetzt. Dieses Beispiel zeigt: Nur wenn alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen, ist zukunftsorientiertes Arbeiten und nicht zuletzt auch die Bewältigung der momentanen schwierigen Wirtschaftslage möglich“, so Pichler abschließend.

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