Arbeitsqualität für ältere Beschäftigte
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Der Ruf nach längerer Lebensarbeitszeit – sprich höheres Pensionsantrittsalter – ist eine Sache. Die andere ist die Frage: Wie können Beschäftigte länger im Arbeitsprozess gehalten werden, und zwar gesund, gut ausgebildet und motiviert? Diese Frage wird eine der Herausforderungen der Zukunft sein.
Die Bundesarbeitskammer (federführend: Dr. Peter Hoffmann, AK Wien) hat dazu unter Mitwirkung der Länderkammern und dreier psychologischer Institute eine umfangreiche Studie durchgeführt mit dem Titel „Die Qualität des Arbeitslebens von älteren ArbeitnehmerInnen.“ Insgesamt wurden mehr als 4.000 Fragebögen ausgewertet.
Gesunder Apfel genügt nicht
Nichts gegen Äpfel, aber zur betrieblichen Gesundheitsförderung gehört mehr, vor allem die Verhältnisprävention, das heißt die Gestaltung der Arbeit und Arbeitsbedingungen.
Zwei Säulen nennt die Studie in den Schlussfolgerunagen: Aufbau und erhalt von Arbeitsressourcen und der Reduktion tätigkeitsspezifischer und sozioemotionaler Belastungen. Wichtig dabei sind – unter anderem - Mitgestaltungs- und Entscheidungsspielräume, angemessene Arbeitsziele und Erholungsphasen, Feedback und Wertschätzung durch Vorgesetzte. Eine negative Belastungs- und Erholungsbilanz und psychischer Stress erhöhen die Neigung, den Arbeitsmarkt so früh wie möglich verlassen zu können.
60 plus: gesund und zufrieden
In der Studie wurde zwar nur eine geringe Zahl von Beschäftigten über 60 Jahren erfasst, diese geben aber Idealwerte an: Sie sind an ihrem Arbeitsplatz glücklich, zufrieden, inspiriert, gesund und motiviert.
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