Alternsgerechte Arbeitswelt: Gratis-Joghurt ist zu wenig!

Das Bewusstsein für das Thema „Alternsgerechtes Arbeiten“ ist in Salzburg vorhanden, der Problemkreis besitzt aber keinen Vorrang.

Nun belebt das AMD, das „Zentrum für gesundes Arbeiten“ die Diskussion. Eine Umfrage wurde gestartet und in Kamingesprächen Salzburger Schlüsselpersonen, Politiker und Experten befragt. Darunter neben Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, ihrem Stellvertreter Wilfried Haslauer und Industriellenchef Rudolf Zrost auch AK-Direktor Gerhard Schmidt, der vor Jahren in der Arbeiterkammer eine Initialzündung zu diesem Thema gesetzt hatte.

„Wir bemühen uns sehr, dieses wichtige Thema in Schwung zu halten, die Resonanz ist aber überschaubar – sowohl in der Politik, als auch in den Medien und bei den Arbeitnehmern selbst“, sagte Schmidt bei dem Kamingespräch um AK-Turmzimmer. Die AK wird aber nicht müde, an einem vernünftigen Gesellschaftssystem zu arbeiten. Zu so einem System gehöre vor allem auch der Erhalt der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit der Menschen, sagte Schmidt. Ein paar Turnstunden und Gratis-Joghurt-Aktionen seien zu wenig. Das Angebot einer vernünftigen work-life-balance sei nötig.

Welche Maßnahmen sind unerlässlich um eine Alternsgerechte Arbeitswelt zu schaffen?


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