Schutz vor Fahrraddiebstahl
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Leider beginnt mit dem Start der Fahrradsaison auch die Saison der Fahrraddiebe. Ein gutes Fahrradschloss, das Rad an einen festen Gegenstand sperren, nicht zu lange oder über Nacht an schlecht einsichtigen Plätzen im Freien abstellen – wie man das Risiko von Fahrraddiebstählen minimiert, ist hinlänglich bekannt. Passiert es trotzdem, dass das Rad eines Tages plötzlich spurlos verschwunden ist, ist es von Vorteil, wenn man vorgesorgt hat:
„Wir raten Konsumenten, einen Fahrradpass anzulegen. Dieser Pass sollte die Rahmennummer, eine genaue Beschreibung wie Farbe, Art der Schaltung, der Bremsen, etc. enthalten. Von Vorteil ist es, im Diebstahlsfall ein Foto von seinem Fahrrad parat zu haben“, sagt Typplt. Zusätzlich zum Pass empfiehlt es sich auch, das Rad codieren zu lassen. Dieses Service vom Magistrat der Stadt Salzburg kostet nur drei EURO. Dabei wird der Wohnortcode des Statistischen Amtes sowie das Monogramm des Eigentümers eingraviert.
„Eine Haushaltsversicherung deckt den Diebstahlschaden nur, wenn das Fahrrad im versperrten Haus gestohlen wurde. Eine Haftpflichtversicherung ist über die jeweilige Haushaltsversicherung gegeben“, so der Konsumentenschützer. Manche Händler bieten eine Versicherung über den Neuwert beim Kauf oder über eine Schätzwertfeststellung an. Die Jahresprämie kann bis zu 12 Prozent des Neu- oder Schätzwerts betragen. Eine Schätzung darf freilich nicht zu weit zurückliegen. „Eine Versicherung empfiehlt sich wohl nur bei eher neuwertigen Rädern“, sagt Typplt. Und: Ohne Diebstahlsanzeige bei der Polizei nützt die beste Versicherung nichts.
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