Auch die Salzburger Fachhochschule braucht dringend mehr Geld

Wenn künftig nicht mehr Geld in die österreichischen Fachhochschulen fließt, ist ihre Qualität in Gefahr. Davor warnte die österreichischen Fachhochschul-Konferenz. „Das betrifft natürlich auch unsere Fachhochschule in Puch-Urstein. Wir unterschreiben deshalb den Appell an die Bundesregierung, mehr Mittel für Fachhochschulen zur Verfügung zu stellen“, sagte der Salzburger AK-Direktor Gerhard Schmidt.

Im Parlament wurde ja bereits ein Entschließungsantrag verabschiedet, der eine 34prozentige Erhöhung der vom Bund finanzierten studienplatzbezogenen Förderung vorsieht. Dies entspricht zusätzlichen Finanzmitteln für die Fachhochschulen in der Höhe von 68 Millionen Euro jährlich.

„Bei den aktuellen Regierungsverhandlungen soll dieser Punkt berücksichtigt werden“, sagt Schmidt und fordert außerdem, dass es auch über das Jahr 2010 hinaus zu einem verbindlich festgelegten nachhaltigen Auf- und Ausbau der Studienplätze im Fachhochschul-Sektor kommt. Diese Forderung ist umso brisanter, als es bis dato keine gegenwärtige Planung über das Jahr 2010 hinaus gibt.

„Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Schwächeperioden sind Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung das Gebot der Stunde. Die politischen Entscheidungsträger müssen die Dringlichkeit der Problematik erkennen und den Fachhochschul-Sektor mit den unmittelbar benötigten finanziellen Mitteln ausstatten“, sagt Direktor Schmidt.

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