Freie Bahn für Nüsse im Keks: AK-Test mit keiner einzigen Beanstandung!

Keine Angst vor Nüssen beim vorweihnachtlichen Kekserlbacken: Von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit in Innsbruck (AGES) ließ die Salzburger Arbeiterkammer geriebene Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln und Kürbiskerne in Geschäften der Landeshauptstadt testen. „Das Ergebnis ist sehr erfreulich, weil die AGES alle 17 Proben als einwandfrei und genusstauglich befand. Einziger Wermutstropfen: Der vor allem bei der Bioware extrem hohe Preis“, so Konsumentenschützer Stefan Göweil.

Das große Keksbacken ist voll im Gange und die Supermärkte bieten verstärkt entsprechende Produkte an, vor allem auch die beliebten geriebenen Nüsse, die allerdings nicht unproblematisch sind. Deshalb hat sich die AK bei den Proben von Hofer, Billa, Merkur, Eurospar, Lidl, Penny und den Biomärkten basic und denn’’s auf die geriebenen Produkte konzentriert. Untersucht wurden Beschaffenheit, Geschmack, Geruch und auf Schimmelbefall.

„Das Ergebnis ist sehr erfreulich, da speziell geriebene Produkte sehr leicht verderblich sind, was aber mit freiem Auge oft nicht erkennbar ist. Durch falsche Lagerung und mangelhafte Trocknung bzw. Transportbedingungen können Nüsse & Co. rasch ranzig werden oder von Schimmel und Pilzen befallen werden. Gerade auch das hohe Krebsrisiko durch Schimmelgifte, sollte jedoch nicht unterschätzt werden“, warnt Konsumentenschützer Göweil.

Positiv beim Preisvergleich: In der Regel besteht kein Unterschied zwischen geriebenen und ganzen, geschälten Nüssen. Negativ zu sehen sind die langen Transportwege aus den Ursprungsländern vor allem bei Walnüssen und Mandeln. Zumindest kommt die teure Bioware aus Europa - Italien und Spanien.

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