Maklerprovision: Die wichtigsten Fakten über die Kosten einer vermittelten Immobilie
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Ein Immobilienmakler vermittelt Kauf- oder Mietwohnungen, Häuser und Grundstücke. Ihm steht eine Provision zu, wenn ein Geschäft durch seine Tätigkeit zu Stande kommt und rechtswirksam wird.
- Makler haben klar definierte Informationspflichten
- Wie hoch darf die Provision sein?
- Transparenz in Inseraten
Makler haben klar definierte Informationspflichten
Außerdem muss der Makler dem potenziellen Käufer/Mieter der von ihm vermittelten Immobilie vor Vertragsabschluss schriftlich bekanntgeben, dass er als Makler tätig wird. Er muss darüber hinaus über die voraussichtlichen Gesamtkosten (Provision, Kaution, Vertragserrichtungskosten, Gebühren etc.) und die genaue Höhe seiner Provision informieren. Übt der Vermittler eine Tätigkeit als Doppelmakler aus – das bedeutet er ist sowohl für den Vermieter/Verkäufer, als auch für den künftigen Mieter/Käufer tätig – muss er das ebenfalls bekannt geben.
In der Regel ist eine Doppelmaklertätigkeit bei Immobilienmaklern zulässig, aber streng reguliert. Der Makler muss die Interessen beider Auftraggeber wahren. Er muss auch darüber informieren, ob er ein wirtschaftliches Naheverhältnis zum Vermieter hat. Und natürlich ist eine Belehrung über das Rücktrittsrecht vom Vertrag Pflicht.
Wie hoch darf die Provision sein?
Beim Vermitteln von Mietobjekten gelten Provisionsobergrenzen
Wird eine Mietwohnung vermittelt, dann ist die Provision des Maklers mit einer Obergrenze gedeckelt. Bei einem bis drei Jahren befristeten oder unbefristeten Mietverhältnis darf sie maximal zwei Monatsmieten betragen. Bei einer Befristung bis zu drei Jahren eine Monatsmiete. Wird ein Mietverhältnis verlängert oder in ein unbefristetes umgewandelt, dann kann der Makler nochmals höchstens eine halbe Monatsmiete an Provision erhalten, wenn eine Ergänzungsprovision vereinbart wurde.
Hausverwalter können Provision erhalten
Werden Wohnungen durch den Hausverwalter vermittelt, kann ebenfalls eine geringe Provision anfallen. Bei drei Jahren Befristung oder unbefristetem Mietverhältnis maximal eine Monatsmiete. Bei Befristung bis zu drei Jahren höchstens eine halbe Monatsmiete. Und bei Verlängerung oder Umwandlung des Mietverhältnisses ebenfalls maximal eine halbe Monatsmiete Ergänzungsprovision, wenn das so vereinbart wurde.
Höchstbeträge gelten auch beim Kauf
Nicht zuletzt ist die Provision auch beim Kauf eines Hauses, Grundstückes oder einer Wohnung klar geregelt: Bis zu einem Kaufpreis von 36.336,42 Euro können maximal vier Prozent des Kaufpreises gefordert werden. Darüber höchstens drei Prozent.
In Inseraten für Mietwohnungen muss die monatliche Belastung ersichtlich sein
Schalten Immobilienmakler Inserate über Mietwohnungen, dann müssen diese Angaben über die monatliche Gesamtbelastung sowie – sofern es sich nicht um einen Pauschalmietzins handelt –über den Hauptmietzins, die Betriebs- und Heizkostenakonti und die Umsatzsteuer enthalten. Es macht für alle Konsumenten Sinn, sich die tatsächlichen monatlichen Haushalts- und Lebenskosten vor einer Entscheidung möglichst genau auszurechnen. Der AK Maklerprovisionsrechner hilft Ihnen die verrechnete Provision zu prüfen.
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