Neue Welle von Gewinnspielen und Werbefahrten
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Und wieder wird die AK-Konsumentenberatung mit Anfragen zu als Gewinnspielen getarnten Werbefahrten überschwemmt. „Der Haken dabei ist, dass die Absender nur Postfachadressen angeben“, sagt AK-Konsumentenberaterin Andrea Kinauer. „Die Drahtzieher können nicht eruiert und belangt werden.“
Ein Postfach in 5000 Salzburg muss einen Laien nicht sofort stutzig machen, weil es diese Postleitzahl hier nicht gibt – es ist jene Postleitzahl, die für deutsche Postfächer in Österreich reserviert ist. „Die Gewinnspielbetreiber dahinter können praktisch überall auf der Welt sein“, so Kinauer.
Das aktuelle Gewinnspiel, das kursiert, hat den Absender „Urlaubs-Reisen Eva Grimmen“ und arbeitet mit dem üblichen Trick: Dem Empfänger wird vorgegaukelt, eine beträchtliche Geldsumme gewonnen zu haben, die ihm bei einer Bus-Sonderfahrt (inklusive „leckeres kostenloses Frühstück mit Freigetränk“) in bar ausgehändigt wird.
Bei diesen Werbefahrten werden Waren zu völlig überteuerten Preisen angeboten und mit Gratis-Reisen geworben. „Diese stellen sich dann sehr wohl als zahlungspflichtig heraus“, erläutert Kinauer. „Das sind dann Buchungsgebühren und Spesen.“ Es gab auch schon Fälle, in denen der Bus die Reisewilligen stehen lassen hat. Geldrückgabe ist illusorisch, so Kinauer.
Tipp
Die Konsumentenberaterin hat nur einen Tipp: „Alle Gewinnbenachrichtigungen in den Papierkorb werfen, erst Recht, wenn sie mit Reisen kombiniert sind!“
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