Parken in Salzburg: Große Preisunterschiede, wenig Transparenz
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Gerade in der Weihnachtszeit sind die Konsumenten gerne mit dem Auto unterwegs, um ihre Sackerln und Packerln bequem transportieren zu können. Das Parken kann allerdings teuer werden, denn die Preisunterschiede sind vor allem in der Stadt Salzburg erheblich, die Abrechnungsvarianten verwirrend. Bei Abrechnung und Preisen fehlt es vor allem an der Transparenz.
Bei dieser Erhebung in der Stadt Salzburg, Wals-Siezenheim und in den übrigen Bezirken zeigten sich die Parkkosten erwartungsgemäß in der Landeshauptstadt höher als im restlichen Bundesland. Während die Preise in Hallein, Bischofshofen, St. Johann im Pongau, Saalbach-Hinterglemm, Bad Gastein und Zell am See relativ moderat und übersichtlich sind, fallen in der Stadt Salzburg die beachtlichen Preisdifferenzen und sehr unterschiedlichen Abrechnungsintervalle auf, die sich von je angefangenen zehn Minuten bis hin zur angefangenen Stunde bewegen. Allerdings sind günstigere flexible Tarifmodelle – zum Beispiel billiger zu bestimmten Zeiten oder bei längerer Stehdauer – nicht sehr ausgeprägt.
Parkgebühren in der Stadt Salzburg
In der Landeshauptstadt Salzburg kostet die halbe Stunde zwischen null und 3,-- €, auch 90 Minuten können noch gratis sein oder bis zu 6,-- € kosten, höchster Tarif für 60 Minuten sind 3,-- € und der höchste Tagestarif beträgt 25,-- €, wobei die aufgezählten Höchstpreise allesamt in der Tiefgarage Imbergstraße verlangt werden. Achtung: Ein Ticketverlust kann sehr teuer werden und bis zu 50,-- € kosten (Garage Franz-Josef-Straße), sehr häufig wird einfach die doppelte Tagesgebühr verrechnet.
Weitere Details der Preiserhebung bitte angefügter Tabelle entnehmen.
Noch zu den Gratisplätzen: diese werden von Einkaufszentren wie Europark oder SCA-Alpenstraße während der Öffnungszeiten angeboten. In der Stadt Salzburg gibt es neben der kostenpflichtigen Kurzparkzone auch eine Gratiszone mit Parkscheibe (3 Stunden kostenlos) – Details dazu unter Kurzparkzonenplan
AK-Kritik: Es fehlt an Transparenz und Kundenfreundlichkeit
„Man sieht also, wie nötig es ist, in diesem Tarif-Dschungel für Transparenz zu sorgen. Auch stellt sich die Frage, ob nicht eine minutengenaue Abrechnung transparenter und damit kundenfreundlicher ist. So müsste nämlich nur die tatsächliche Stehzeit bezahlt werden. Technisch gesehen können exakte Abrechnungsmodelle sicherlich kein Problem darstellen“, meint Experte Stefan Göweil von der Konsumentenberatung der AK Salzburg.
Ein weiterer Vorteil für die Kunden wäre es, wenn die Betreiber ihre Parkplätze grundsätzlich 15 Minuten nach Einfahrt frei zur Verfügung stellen müssten, damit man sich in Ruhe über die Preise informieren und entscheiden kann, ob man dort überhaupt parken möchte.
Problem Bahnhofgarage
Aufgrund des Bahnhofsumbaus und den damit verbundenen Komplikationen sollte die Gratisparkdauer für Bahnkunden (Kiss&Drive) auf 30 Minuten ausgedehnt werden. Nur Sportler und bestens orientierte Personen schaffen es in 20 Minuten…
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