Spielzeug - richtig eingekauft!
22.12.2011
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Einen großen Teil seines Jahresumsatzes macht der Spielzeughandels vor Weihnachten.
Allerdings gibt es im Zusammenhang mit der Herstellung von Spielzeug und dessen Verkauf Umstände, die nicht außer Acht gelassen werden sollten:
Auch in Österreich werden Spielwaren verkauft, die unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden. Viele Hersteller halten sich weder an arbeitsrechtliche Normen, noch an soziale Mindeststandards.
Tipps zum Spielzeugkauf
- Achten Sie auf das „CE-Zeichen“: Jenes ist zwar kein Gütezeichen, der Hersteller oder Importeur erklärt damit allerdings, dass die Mindeststandards für Spielzeugsicherung erfüllt sind.
- Spielzeug sollte nachhaltig sein. Das heißt, dass es der Beanspruchung beim Spielen standhält. Zudem kann hochwertiges und haltbares Spielzeug an die nächste Generation oder andere Kinder weitergegeben werden.
- „GS-Zeichen“ (geprüfte Sicherheit): Anders als beim CE-Zeichen nimmt hier die Überprüfung der festgelegten Sicherheitsanforderungen eine unabhängige zugelassene Stelle vor (TÜV etc.). Es ist auf Spielzeug zu finden, wo der Hersteller diese Überprüfung freiwillig hat vornehmen lassen.
- Stofftiere können Chemikalienrückstände enthalten. Es ist daher angesagt, diese nach dem Kauf bei niedriger Temperatur zu waschen.
- Man sollte die Aufschrift "Nicht für Kinder unter drei Jahre geeignet" jedenfalls ernst nehmen. Bei Kindern unter 36 Monaten muss das Spielzeug strengere Auflagen erfüllen, als für ältere Kinder, beispielsweise müssen Farben speichelecht sein. Das Spielzeug muss auch eine gewisse Größe haben, damit Kleinteile nicht verschluckt werden können.
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