Mehr Salzburgerinnen als je zuvor sind mit ihrem Einkommen unzufrieden
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Noch nie waren die Salzburgerinnen mit ihrem Einkommen so unzufrieden. Das macht sie auch verdrossener als die Männer, die für dieselbe Arbeit meist mehr Lohn bekommen. Beim Arbeitsklima-Index erreichten die Frauen 2008 weniger Punkte als im Jahr davor. Der reale Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern ist in Salzburg größer als im Österreich-Schnitt. AK-Präsident Siegfried Pichler: „Arbeit und ihre Entlohnung müssen endlich frei von Diskriminierung sein. Denn nur wenn Ungerechtigkeit sichtbar gemacht wird, kann aus ungleichen Chancen entstehende Unzufriedenheit bekämpft werden!“
- Frauen fallen bei der Arbeitsunzufriedenheit stark zurück
- Die Einkommenskluft wächst munter weiter
- Diskriminierung muss aktiv bekämpft werden
- Ausbildung beeinflusst die Zufriedenheit erheblich
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Mangelhaft!
- Immer mehr Frauen mit wenig Einkommen droht Prekarisierung
- Schwangerschaft: Frauen sind für Unternehmen ein Risikofaktor
- Ungeschützte Beschäftigung wird wieder zur Frauendomäne stilisiert
- Den innerbetrieblichen Blick für Gerechtigkeit schärfen
Frauen fallen bei der Arbeitsunzufriedenheit stark zurück
Die Arbeiterkammer wertet auf Basis von Umfragen regelmäßig die Stimmung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Salzburg aus. Für das Jahr 2008 gab es wenig Gutes zu vermelden: Die Arbeitszufriedenheit im Bundesland entwickelte sich wegen der Krise nach einem sehr positiven Ergebnis 2007 auf den Stand von 2006 zurück. Vor diesem Knick waren die Salzburgerinnen und Salzburger seit Umfragebeginn 2004 jedes Jahr zufriedener oder zumindest gleich zufrieden mit ihrem Arbeitsleben. Gemessen wird mit dem Arbeitsklima-Index, einer Punkteskala: 2004 und 2005 lag die Arbeitszufriedenheit bei 113, in den Jahren 2006 und 2008 bei 115 Punkten. Den Spitzenwert stellen 120 Punkte 2007 dar. Aber der negative Trend hält laut ersten Befragungen auch im Jahr 2009 mit nur mehr 112 Punkten an. Die Folgen der Krise an den Finanzmärkten erklären zwar die allgemein schlechtere Stimmung. Aber sie erklären nicht, warum Frauen mittlerweile spürbar unzufriedener sind als Männer.
Arbeitnehmerinnen sind gleich doppelt betroffen: Vom Stimmungshoch 2007 profitierten sie ohnehin weniger als die Männer. 2008 fiel ihre Zufriedenheit von 118 Punkten im Jahr 2007 auf 114 zurück. Gleichzeitig hat sich die Kluft zwischen Männern und Frauen nicht etwa verringert, sondern ist gewachsen. Noch 2004 waren Frauen im Schnitt zufriedener als die Gesamtheit aller arbeitenden Menschen. (114 gegenüber 113 Punkten). Sie hatten einen deutlichen Vorsprung vor den Männern (114 gegenüber 111 Punkten). Jetzt liegen die Arbeitnehmerinnen einen Punkt unter dem Durchschnitt und zwei Punkte hinter ihren männlichen Kollegen. AK-Präsident Siegfried Pichler: „Natürlich sind die Menschen derzeit unsicher, was die Zukunft bringt. Aber diese Ergebnisse zeigen, dass Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ebenfalls ein wichtiges Thema bleibt. Denn auch die Krise rechtfertigt Diskriminierung nicht!“
Teuerung und Steuern machen das Leben immer schwerer
Vor allem das Duo aus Teuerung und hohen Steuern macht den Salzburgerinnen zu schaffen. Es frisst die guten Abschlüsse bei den Lohnverhandlungen wieder auf. Da wundert es nicht, dass die Zufriedenheit mir den Einkommen auf den schlechtesten Wert seit Erhebungsbeginn gesunken ist. Fast jede Fünfte ist mit ihrem Einkommen nicht zufrieden - mit ihrer sozialen Position als Arbeitnehmerin sogar jede Dritte. „Das Verhältnis zwischen den Lohnzuwächsen und der gerade gegen Ende des vergangenen Jahres erheblich gestiegenen Teuerung passt einfach nicht mehr“, sagt Siegfried Pichler. „Natürlich trifft das die Frauen stärker – sie waren ja schon vorher benachteiligt.“
zum SeitenanfangDie Einkommenskluft wächst munter weiter
„Und die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen macht es auch nicht eben leichter“, so der AK-Präsident weiter. Durchschnittlich betrug der Unterschied der im Arbeitsklima-Index Befragten beim Vollzeitnettoeinkommen im Jahr 2008 rund 420 Euro (Frauen: 1298 Euro, Männer 1720 Euro). Die Schere wurde in absoluten Zahlen sogar größer: Männer konnten 2008 im Vergleich zu 2007 einen monatlichen Nettozuwachs von 112 Euro verbuchen. Frauen mussten sich mit 85 Euro begnügen.
Aber da fehlt noch die Teuerung. Schon allein von 2006 auf 2007 blieben auf Basis der Lohnsteuerstatistik 2007 unter dem Strich für die Männer inflationsbereinigt nur magere Zuwächse von 10 Euro pro Monat beim Nettogehalt. Das Durchschnittseinkommen der Frauen in Salzburg stagnierte mit einem Plus von gerade mal 40 Cent pro Monat nahezu völlig (Für 2007 auf 2008 gibt es noch keine Daten).
Frauen verdienten – wiederum auf Basis der Lohnsteuerstatistik – im Jahr 2007 in Salzburg brutto um 33,5 Prozent weniger als Männer (Österreich: 33 Prozent). Zählt man nur die Vollbeschäftigten, blieb immer noch ein Unterschied von 28,4 Prozent (Österreich: 26,2 Prozent). „In Salzburg war der so genannte „Equal Pay Day“ beim teilzeitbereinigten Bruttoeinkommen 2007 am 18. September. Danach arbeiteten die Salzburgerinnen quasi gratis“, kritisiert Siegfried Pichler.
Diskriminierung muss aktiv bekämpft werden
Der AK-Präsident fordert, dass endlich konsequent gegengesteuert wird: Dazu gehört eine spürbar über das Volumen der aktuellen Steuerreform hinausgehende Entlastung vor allem jener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit kleinen und mittleren Einkommen. „Außerdem müssen die betrieblichen Einkommensunterschiede sichtbar gemacht werden. Denn wenn Unternehmen keine Informationen über die Ungleichheiten bei den Einkommensverhältnissen liefern, ist es fast unmöglich zielgerichtet gegenzusteuern“, so AK-Präsident Pichler weiter. „Die geschlechter-spezifische Einkommensentwicklung muss – natürlich unter Einhaltung des Datenschutzes – transparent aufgeschlüsselt, die Arbeitsleistung von Frauen endlich gerecht bewertet werden!“ Als ersten Schritt forderte die Vollversammlung der Salzburger Arbeiterkammer bereits eine per Gesetz geregelte verpflichtende, qualifizierte und regelmäßige Berichtspflicht der Firmen an die Arbeitnehmervertreter.
zum SeitenanfangAusbildung beeinflusst die Zufriedenheit erheblich
„2004 und 2006 waren berufstätige Frauen im Bundesland relativ zufrieden. Aber seit 2007 fühlen sich die Arbeitnehmerinnen noch stärker benachteiligt“, berichtet Hilla Lindhuber, die den AK-Arbeitsklimaindex auswertet. Es gibt auch bildungsspezifische Unterschiede: „Frauen mit höheren Schulabschlüssen oder in Positionen von qualifizierten Angestellten sind mit 116 bis 119 Indexpunkten durch die Bank überdurchschnittlich zufrieden“, so Lindhuber weiter. Außerdem sind jüngere Frauen zwischen 26 und 35 Jahren in der Regel zufriedener. Auch Teilzeitarbeit, ein Haushalt mit Kindern, eine Partnerschaft oder das Singledasein ohne Kind beeinflussen das Arbeitsklima von Frauen positiv. Am anderen Ende der Zufriedenheitsskala rangieren Arbeiterinnen, Frauen mit Pflichtschulabschluss sowie Frauen unter 25, respektive über 45 Jahren (104 bis 112 Punkte).
Bildung erhöht die Chance auf ein Einkommen zum Auskommen
In diesem Zusammenhang ebenfalls bezeichnend: Zwischen Bildung und Auskommen besteht ein signifikanter Zusammenhang – Je höher der Bildungsstand, desto eher reicht das Geld. 18 Prozent der Uni-Absolventinnen, aber nur drei Prozent der Pflichtschulabsolventinnen können von ihrem Einkommen sehr gut leben. Drei Viertel der Frauen mit Pflichtschulabschluss leben in äußerst knappen Verhältnissen, für 52 Prozent reicht es gerade aus. 20 Prozent, also jede fünfte Frau mit Pflichtschulabschluss, finden kein Auskommen. „Frauen sind deutlich stärker von Prekarisierung betroffen. Ihr Anteil an denen, die nicht vom Einkommen leben können, ist erheblich höher. Gleichzeitig geben wesentlich weniger Frauen als Männer an, sehr gut von ihrem Einkommen leben zu können“, so Lindhuber.
Veraltete Strukturen müssen aufgebrochen werden!
Für diese Situation sind vor allem strukturelle Hindernisse verantwortlich, kritisiert Liane Pluntz, die Referentin für Frauenpolitik in der AK Salzburg. „Arbeitnehmerinnen haben meist eine schlechtere Schulausbildung. Fast ein Drittel der Salzburgerinnen besitzt lediglich den Pflichtschulabschluss (Männer: 21,6 Prozent). Und trotz einer relativen Balance zwischen Frauen und Männern an AHS und BHS wählt dann fast ein Fünftel der Mädchen (17,6 Prozent) an berufsbildenden mittleren Schulen eine geschlechtstraditionelle Ausbildung.“ Frauen machen seltener und wenn überhaupt, dann eine „klassische“ Lehre (28 vs. 47 Prozent bei den Männern), arbeiten häufiger im dienstleistungsorientierten Niedriglohnbereich (90 vs. 63 Prozent) und werden in ihrer Arbeitsleistung traditionell schlechter bewertet. „Arbeitnehmerinnen müssen damit rechnen, niedriger und auffallend oft auch unter ihrem Qualifikationsniveau eingestuft zu werden“, sagt Liane Pluntz. So ist zum Beispiel die Hälfte der Frauen mit abgeschlossener Lehre nur als Hilfsarbeiterin oder angelernte Arbeiterin eingesetzt.
zum SeitenanfangVereinbarkeit von Familie und Beruf: Mangelhaft!
Die Zufriedenheit von Frauen mit ihrem Berufsleben wird außerdem maßgeblich durch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geprägt. „Hier gibt es nach wie vor große Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Doppel- und Mehrfachbelastungen bleiben mehrheitlich an den Arbeitnehmerinnen hängen. In diesem Zusammenhang steht auch, dass Frauen mit Kindern deutlich unzufriedener sind als Männer in derselben Situation. Immerhin hat sich die diesbezügliche Zufriedenheit seit 2007 wieder leicht gebessert, zum Teil, weil 2008 weniger Überstunden geleistet wurden. Die Werte kommen aber nicht an jene der Jahre 2004 bis 2006 heran. Im vergangenen Jahr konnten 60 Prozent der Frauen ohne Kinder berufliche mit familiären und privaten Verhältnissen sehr gut vereinbaren – aber nur 47 Prozent der Frauen mit Kindern“, sagt Hilla Lindhuber. Die größten Probleme haben vollzeitbeschäftigte Frauen mit Kindern. Nur 34 Prozent dieser Gruppe können Beruf und Familie sehr gut vereinbaren, am schwierigsten ist es im Fremdenverkehr.
zum SeitenanfangImmer mehr Frauen mit wenig Einkommen droht Prekarisierung
„Am unzufriedensten sind dabei sowohl Männer als auch Frauen, die ein Einkommen unter 400 Euro haben, also geringfügig beschäftigt sind“, so Hilla Lindhuber weiter. „Ein wesentlicher Punkt, der zu mehr Unzufriedenheit der Frauen mit ihrem Einkommen führt, ist, dass immer mehr eher schlecht als recht mit ihrem Einkommen über die Runden kommen. Das ist sowohl auf die bereits erwähnte erhebliche Teuerung in den letzten Monaten des vergangenen Jahres als auch auf das deutlich verschiedene Einkommensniveau zurückzuführen. „Der Anteil jener, die nicht vom verfügbaren Geld leben können, ist von sechs auf zehn Prozent gestiegen“, weiß die AK-Expertin. Und mit ihrem höheren Einkommen fällt es den Männern natürlich leichter, die finanziellen Bedürfnisse abzudecken. Fast jeder achte Mann kann sehr gut von seinem Einkommen leben (zwölf Prozent). Aber nur weniger als jede zwölfte Frau (acht Prozent). Besonders betroffen sind Arbeiterinnen und einfache Angestellte. Hier reicht das Einkommen 57, beziehungsweise 50 Prozent gerade so. 15, beziehungsweise elf Prozent finden mit ihrem Verdienst kein Auslangen.
zum SeitenanfangSchwangerschaft: Frauen sind für Unternehmen ein Risikofaktor
„Außerdem zählt im althergebrachten System der Arbeitsbewertung die Verantwortung für eine Maschine immer noch mehr als jene für Menschen oder die anstrengende Arbeit an der Supermarktkassa und im Kundenservice. Da wundert es nicht, dass Frauen neben dem Einkommen vor allem mit ihrer gesellschaftlichen Situation, sprich der Wertschätzung ihrer Arbeit extrem unzufrieden sind“, so die AK-Referentin für Frauenpolitik weiter. Und als ob das nicht genug wäre stoßen Arbeitnehmerinnen auch in Punkto Karriere an die gläserne Decke. Die Mutterschaft ist im Unternehmen ein ständiger „Risikofaktor“. Bei betriebsinternen Ausbildungen und Karrieresprüngen werden Frauen deshalb oft nicht berücksichtigt. Im Gegenzug wird zum selben Anlass bei Männern das Scheinargument des Familienerhalters gespielt, obwohl das Modell des Alleinerhalters politisch und vor allem soziodemografisch in fast allen Fällen von vorgestern ist. Wenn Frauen überhaupt aufsteigen, dann meistens in eine mittlere und meistens unterdurchschnittlich entlohnte Führungsposition.
zum SeitenanfangUngeschützte Beschäftigung wird wieder zur Frauendomäne stilisiert
„Und im gleichen Atemzug wird dann Teilzeit-, geringfügige oder gar komplett ungeschützte Beschäftigung wieder zur Frauendomäne stilisiert, weil die Vereinbarkeit zwischen Kind und Beruf quasi dazu zwingt. Auch das treibt die Einkommensunterschiede in die Höhe“, sagt Liane Pluntz. Das System ist undurchlässig und es bestehen nach wie vor zu wenige an den tatsächlichen Bedürfnissen orientierte Betreuungsformen. Bei Kindergartenkindern beträgt die Betreuungsquote 84,5 Prozent, unter drei Jahren und in der Volksschule sind es aber nur knapp zehn Prozent; Öffnungszeiten nach 14 Uhr sind die Ausnahme. So kommt zur gläsernen Decke, die Arbeitnehmerinnen im Unternehmen am Aufstieg hindert noch eine gläserne Wand dazu. Sie trennt Frauen und Männer im Arbeitleben strikt nach Rollen. Dementsprechend arbeitet fast jede zweite berufstätige Frau in Salzburg Teilzeit (Frauen 43,5 Prozent; Männer: 5,1). Meistens, um Kinder und Beruf überhaupt vereinbaren zu können. Ein weiteres Beispiel sind Berufsunterbrechungen durch Karenz. Der Widereinstieg ins Arbeitsleben ist nach dieser Zeit oft erschwert und schlechter bezahlt.
Gleich gibt´s noch nicht - der Schlüssel liegt in den Unternehmen
Der Arbeitsklimaindex bestätigt das, was der gläserne Käfig, in dem sich Frauen vielfach noch bewegen, strukturell vorgibt. „Es ist kein Wunder, dass Arbeitnehmerinnen nach wie vor unzufriedener sind, als ihre männlichen Kollegen. Ein Beispiel aus der AK-Erhebung: In allen Altersgruppen sind deutlich weniger Frauen mit ihren Karrieremöglichkeiten sehr zufrieden als Männer – insbesondere bei den unter 25-jährigen (51 Prozent bei den Männern, nur 33 Prozent bei den Frauen). Gerade im Angesicht des just vergangenen 30-jährigen Jubiläums des Gleichbehandlungsgesetzes sollten alle Betroffenen aber auch die Handlungsträger sich bewusst machen: Gleich gibt´s noch nicht“, resümiert Liane Pluntz. Die AK-Expertin sieht den Hebel vor allem in den Unternehmen: „Wir wollen zum Beispiel im Rahmen der Veranstaltung „Was tun gegen Einkommensungerechtigkeiten im Betrieb? Auch die Wirtschaftskrise rechtfertigt Lohndiskriminierung nicht!“ am 4. Juni Möglichkeiten der Umsetzung von mehr Einkommensgerechtigkeit klipp und klar aufzeigen. Starre Einkommensmuster im eigenen Arbeitsumfeld zu erkennen hilft frau, sie aufzubrechen.“
zum SeitenanfangDen innerbetrieblichen Blick für Gerechtigkeit schärfen
Der Arbeitsklimaindex bestätigt das, was der gläserne Käfig, in dem sich Frauen vielfach noch bewegen, strukturell vorgibt. „Es ist kein Wunder, dass Arbeitnehmerinnen nach wie vor unzufriedener sind, als ihre männlichen Kollegen. Ein Beispiel aus der AK-Erhebung: In allen Altersgruppen sind deutlich weniger Frauen mit ihren Karrieremöglichkeiten sehr zufrieden als Männer – insbesondere bei den unter 25-jährigen (51 Prozent bei den Männern, nur 33 Prozent bei den Frauen). Gerade im Angesicht des just vergangenen 30-jährigen Jubiläums des Gleichbehandlungsgesetzes sollten alle Betroffenen aber auch die Handlungsträger sich bewusst machen: Gleich gibt´s noch nicht“, resümiert Liane Pluntz. Die AK-Expertin sieht den Hebel vor allem in den Unternehmen: „Wir wollen zum Beispiel im Rahmen der Veranstaltung „Was tun gegen Einkommensungerechtigkeiten im Betrieb? Auch die Wirtschaftskrise rechtfertigt Lohndiskriminierung nicht!“ am 4. Juni Möglichkeiten der Umsetzung von mehr Einkommensgerechtigkeit klipp und klar aufzeigen. Starre Einkommensmuster im eigenen Arbeitsumfeld zu erkennen hilft frau, sie aufzubrechen.“
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