Die Wohlfühl-Temperatur: Erhitzte Gemüter im Büro

Kühl, kühler, richtig kalt – höchste Zeit, um die richtige Wohlfühltemperatur zu finden. Dabei erhitzen sich die Gemüter nicht nur daheim, vor allem auch im Büro stellt sich in der kalten Jahreszeit die Frage: wann ist es wem noch zu kalt, wann schon zu warm, um leistungsfähig und aufmerksam arbeiten zu können? Die eine Wohlfühltemperatur gibt es nämlich nicht, Behaglichkeit ist eine individuelle Empfindung. Hier einige Tipps der AK-Arbeitnehmerschützer.

Verschiedene Personen können die gleiche Temperatur als angenehm, zu warm oder zu kalt empfinden. „Deshalb ist während der Heizperiode im Büro eine Temperatur zwischen 20 und 24 Grad empfehlenswert“, sagt Christian Rumplmayr von der AK Salzburg und verweist auch auf die Arbeitsstätten-VO: sie schreibt eine Mindesttemperatur von 19 Grad für leichte Tätigkeiten im Sitzen vor. Wärmer als 26 Grad sollte es aber nicht sein, denn mit steigender Temperatur sinken Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit: Bei etwas kühleren Temperaturen werden Sie sicher effektiver arbeiten!

Zwiebeltechnik

Untersuchungen haben gezeigt, dass mindestens fünf Prozent der Befragten unzufrieden mit der „Behaglichkeit“ sind, wobei Männer und Frauen über ein unterschiedliches Wärmeempfinden verfügen. Doch ehe man (und frau) sich um den Thermostat streiten, könnte auch die passende Bekleidung für die eigene Wohlfühltemperatur sorgen. Empfehlenswert im Winter: die „Zwiebeltechnik“, bei der die Luft zwischen mehreren dünnen Kleidungsstücken auch zusätzlich isoliert. Und wenn’s zu warm ist, einfach Schicht für Schicht ausziehen….

Richtig lüften

Für normale Büroräume reicht dreiminütiges Stoßlüften pro Stunde. Während dieser Zeit wird zwar die Luft ausgetauscht, die Wände kühlen jedoch nicht aus. Zugluft sollte dabei grundsätzlich vermieden werden.

Kalte Luft ist trockene Luft

Wegen der kalten und damit trockenen Luft braucht auch die Haut im Winter besondere Pflege:

  • Fettreiche Cremen für Hände und Gesicht beugen dem Austrocknen vor und verhindern Brennen und Jucken.
  • Außerdem sollte ausreichend getrunken werden. Es reicht die normale Flüssigkeitsmenge von etwa zwei Litern pro Tag.
  • Die Raumluft zusätzlich zu befeuchten, ist nicht zwingend notwendig, zumal sich Bakterien ansammeln, wenn ein Luftbefeuchter nicht regelmäßig gereinigt wird.
  • Drucken Weiterleiten | Mehr

Anfrage zum Artikel

*
*
*
*
*
*
*
*
*

5 + 9 =
*

Anfrage zum Artikel



Danke - Ihre Anfrage wurde weitergeleitet.